Galloway/Laruelle

14 Thesen von Alexander Galloway according to Laruelle:
1) Das mediale Prinzip: Das Reale ist kommunizierbar, und das Kommunizierbare ist real.
2) Für das Standard-Modell der Philosophie ist alles, was gegeben ist, gespalten.
3) In der Non-Standard-Philosophie ist das Eine eine Subtraktion oder eine Virtualisierung.
4) Das Eine hat keine Attribute.
5) Die Attriubute des Seins sind gevierteilt: differentialisiert, dialektisch, kontinuierlich und generisch.
6) Das Digitale bedeutet, dass sich Eins in Zwei teilt.
7) Das Analoge bedeutet, dass Zwei im Einen zusammenkommt.
8) Sein ist ein möglicher Modus; es grenzt an das Ereignis an.
9) Sein ist ein rechnender Modus; es grenzt an die rechnende Entscheidung an.
10) Non-Standard-Philosophie ist unvereinbar mit dem Tausch.
11) Non-Standard-Ästhetik impliziert eine Ästhetik ohne Repräsentation, eine Ästhetik der Immanenz und nicht der Transzendentalität.
12) Das Politische ist Zwei.
13) Das Ethische ist Eins.
14) Es gibt einen tendenziellen Fall der Rate des Digitalen.

Alexander Galloway: Laruelle. Against The Digital.219

This entry was posted on Monday, December 29th, 2014 at 12:52 pm and is filed under Laruelle, Philosophie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

Comments are closed.

 
Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: